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TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.
In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg wurden in fast allen deutschen Gauen Sportvereine gegründet. Es war nur zu verständlich, dass die heranwachsende Jugend den Ausgleich zu ihrer täglichen, körperlichen oder geistigen Arbeit auf dem Sportfeld suchte. Im Schwefelsäurebetrieb der Farbenfabriken, vormals Friedrich Bayer in Dormagen, arbeitete zu dieser Zeit der Fußballbegeisterte Chemiker Dr. Georg Koitzsch, der schon Jahrzehnte zuvor in Düsseldorf den DSC 99 mit aus der Taufe gehoben hatte.
Er gab im Herbst 1920 die Anregung zur Gründung unseres Spotvereins und interessierte einige junge Menschen seiner Umgebung für seine Idee. Durch eifrige Werbung im Werk und Dorf konnte man im Dezember 1920 im Lokal Siemes (gelegen in der Nähe der heutigen Fa. Hildsberg und nach dem Krieg auch "Genickschußbar" genannt) eine Gründungsversammlung einberufen, die
Dr. Koitzsch zum Vorsitzenden
Herman Trott zum Geschäftsführer
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Kurz darauf trat der Verein dem Westdeutschen Spielverband bei und wählte als seine Vereinsfarben schwarz-gelb.
Aller Anfang ist bekanntlich schwer, das galt auch für unseren Sportverein. Es Fehlte an einem Sportplatz, an Spielerkleidung, an Bällen, kurz es fehlte an dem, was nicht glücklich machte, aber doch beruhigt, an Geld. Dr. Koizsch musste oft in seine Privattasche greifen, um den laufenden Verpflichtungen nachzukommen. Seinem großen Idealismus ist es zweifellos zu verdanken, das dass Neugeborene am Leben bleibt. Nicht nur geldliche Opfer musste er bringe, er half auch, trotz seiner 50 Jahre, oftmals in der Mannschaft als Spieler aus, wenn einer der Kameraden fehlte. Zwei Helfer hatten Dr. Koizsch, ohne die er wahrscheinlich trotz allen Einsatzes nicht weiter gekommen wäre. Zunächst waren es die Farbenfabriken, die mit den fehlenden Mitteln aushalfen. Der erste Sportplatz lag in den Weiden längs der Straße Dormagen - Worringen. Das Gelände gehörte den Farbenfabriken. Da es verpachtet wurde, sollten jährlich 100 Mk. Platzmiete aufgebracht werden. Auf eine Eingabe des Vorsitzenden hin, stellten die Farbenfabriken 1922 den Platz am RWE, d. h. an der Straße nach Hackenbroich zur Verfügung, der in freiwilliger Arbeit hergerichtet und mit zwei Umkleideräumen und einem Waschraum versehen wurde. Den größten Anteil dieser Arbeit leistete unser Mitgründer V. Richrath. Für die leichtathletisch interessierten Mitglieder (K. Dahl) wurde eine Laufbahn um die Sprunggrube ebenfalls in freiwilliger Arbeit geschaffen und eifrig benutzt. Damit sind wir bei dem zweiten Helfer unseres ersten Vorsitzenden. Es waren seine Jungens, die sich an seiner Begeisterung entflammten, oft ihr Sonntagsgeld opferten, um die Unkosten zu bestreiten. Erinnern wir uns das es damals Einnahmen für den Verein bei Spielen kaum gab, lediglich die Jugend war eifrig bei der Sache und hatten kein Geld. Neben den Finanziellen Opfern waren es am Anfang auch Rückschläge, die bei einigen die Begeisterung abflauen ließ. Die ersten Spiele wurden verloren; zum Teil waren die Niederlagen recht deutlich. Dies lag aber weniger am Geiste der Mannschaft als an den Verhältnissen, die es oft nicht gestatteten, das die erste Mannschaft komplett antrat. Aus dieser Zeit ist uns ein Bilde der Gründermannschaft erhalten geblieben.

Gründermannschaft
Hintere Reihe von links nach rechts: Hans Otten, Viktor Richrath, Christian Schröder, Walter Kuhlmann, Adam Gladbach, Hermann Trott
Vordere Reihe von links nach Rechts: Karl Dahl, Theo Güsgen, Hans Harperath, Hans Vogt, Peter Thewald
Vor den Meisterschaftsspielen und auch zwischendurch waren die Vereine der näheren Umgebung Gegner unserer ersten Mannschaft. Gegen sie, die teilweise noch als „wilde Vereine“ spielten, wurden die ersten Erfolge erzielt. Einzelne Ergebnisse sollten hier angeführt werden: Horrem 1:0 1:2, Zons 2:3 1:0, Worringen 2:2 3:1, Stürzelberg 1:0 3:1, Nievenheim 2:1 1:3.
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Die jugendlichen Anfänger,die jeden Sonntag die erste Mannschaft zum Sportplatz begleiteten, wuchsen langsam heran und nahmen als zweite Mannschaft den Spielbetrieb auf. Unter ihnen sind Adam Siepen, Willi Krahwinkel und Heinz Güsgen.
1925/26 hatte der Verein eine ernste Krise zu überwinden. Die erste Mannschaft stellte wegen Mangel an Spielern den Spielbetrieb ein. Trotzdem setzte die zweite Mannschaft ihren Spielbetrieb fort, tätigte selbst Spielabschlüsse und erledigte auch alle anderen Nebenarbeiten. Sie übernahmen schließlich das Erbe der ersten Mannschaft und erzielten nach anfänglichen Niederlagen manch schöne Erfolge. Die anlaufen Kunstseideproduktion der I.G. Farben im Jahre 1927 brachten neue Spieler nach Dormagen. Sie verstärkten den Stamm der Mannschaft so, dass bereits 1929 die Gruppen- und Kreismeisterschaft des Kreises Grevenbroich - Neuss errungen und der Aufstieg in eine höhere Klasse erkämpft wurde. Die wackeren Spieler sind auf unserem Bild verewigt. Sie erhielten für ihre Leistung eine Ehrennadel vom Verein.
Gruppen- und Kreismeister 1929/30
Von Links nach rechts: Jakob Krapp, Adam Siepen, Heinz Güsgen, Werner Maus, Peter Güsgen, Heinz Zuballa, Heinrich Güsgen, Willi Stockmann, Hans Genrich, Alois Esser, Hans Heider
Die zunehmen Erfolge brachten immer neue Mitglieder und Sportinteressierten zu unserem Sportplatz und so kam es,
das sonntags mehrere Mannschaften auf den Plan treten konnten. Auch die Zahl der Zuschauer vermehrte sich, insbesondere, wenn gegen Nachbarvereine gespielt wurde; aber auch bald begleiteten eine stattliche Anzahl von Dormagenern ihre Mannschaft nach auswärts und gaben ihnen die nötige Rückendeckung.
Die Aufwärtsentwicklung wurde jäh durch den 2. Weltkrieg unterbrochen. Im Mai 1940 musste der Sportbetrieb ganz eingestellt werden.
Erst 1945, nach der Kapitulation, konnte man wieder an die Aufnahme des Sportbetriebes denken. Nachdem die Amerikaner Dormagen besetzen, das Militär sich über den Rhein und Haus Piwipp nach Monheim abgesetzt und die Dormagener die weißen Fahnen wieder eingezogen habe, sah es zunächst recht trostlos um das Gelände des Sportvereines am Höhenberg aus.
Nachdem die „Höhenberger“ ihr Mobiliar, bestehend aus Wolldecken und Matratzen, aus dem Bierkeller der Brauerei, wo man die letzten Tage des 2. Weltkrieges ausharrte, wieder ans Tageslicht gebracht hatten, machte man sich es wieder bequem. Nun wurden die Reste des Krieges weggeräumt. Zwei Panzer, einer stand an der Tankstelle des Hause Kappenberg, der andere an der B9 in der nähe des Sportplatzes, waren noch lange stumme Zeugen des Krieges. Bombentrichter und Panzerspuren rund um das Gebäude des Sportplatzes wurden beseitigt, ehe man wieder zum Sportbetrieb übergehen konnte.
Die erste Sportart, die betrieben wurde, war Rugby, dann erst begann auch das Fußballspielen. Die ersten Gegner auf dem grünen Rasen des SV Dormagen waren jedoch nicht die Engländer, sondern die Holländer, die an der Römerstrasse untergebracht wurden. Im September waren es dann aber die Erfinder Des Fußballsports, die Engländer, die gegen die Schwarz-Gelben spielten.
Zu den Pionieren, die nach dem Krieg wieder die Fußballschuhe anzogen, gehörten Houben, der aus Zons zu uns stieß, Zils, J.Krapp, Blömacher, Raetz, Behr, Raets, Ross, Prömpler, Kremer, Boeser, Dahl, Potthoff, Baum und Prosch, um nur einige zu nennen. Die Führung des Vereins übernahm Heinz Hüsgen, ein der durch den Krieg schwer gezeichneter Mann. Sein Vorgänger, Otto Plake, erlebte nur noch die Ersten Spiele. Er starb, ohne die stürmische Aufwärtsentwicklung des Sportvereins Dormagen erlebt zu haben.
Das erste Spiel gegen eine deutsche Mannschaft trug man dann gegen den FC Zons aus, das mit 3:0 gewonnen wurde. Das Training wurde im Saal des Vereinslokals „Zum Stern“ abgehalten, deren Inhaberin, Frau Kathi Langel - Flecken ein Herz für die Sportler hatte.
Die Aufwärtsentwicklung war wiederum eine Folge der wirtschaftlichen Entwicklung bei den Bayerwerken. Neue Spieler kamen nach Dormagen, die hier Arbeit fanden. Es ging aufwärts.
Nicht nur das Verlangen nach Fußballspielen begann seine Folgen zu zeigen, auch andere Sportarten versuchten sich im SV Dormagen.
So bildete sich eine etwa 40 Personen starke Tischtennisgruppe unter der Führung von Dr. Ries. Diese Abteilung des Vereins war zwar nur ein kurzes Leben im SV Dormagen beschieden, sie war jedoch der Wegbereiter des TTC Dormagen 1955, der heute eine hervorragende Stellung im Dormagener Sport einnimmt.
Auch der Handball fand seinen Weg zum SV. Christian Nussbaum und Paul Meid waren die sportlichen Väter des Dormagener Handballes. Als organisationslose Sportler wollte man nicht spielen und so beschloss man, sich mit einem bestehenden Verein anzuschließen. Der SV war nicht abgeneigt, in der stillen Hoffnung, das eine oder andere sportliche Talent für sich an Land zu ziehen.
So war es dann auch. Da man sportlich nicht ganz ausgelastet war, ging man fremd und half im Fußballlager aus. Z.B. Alfons Feiser der ebenso gut im Fußballtor, wie im Handballtor war. Doch die Zugehörigkeit der Handballer zum SV war nicht von allzu langer Dauer, da man hier keine Zukunft für den Handballsport sah. Mit dem Ansinnen, sich dem TUS 1927 Dormagen anzuschließen, stieß man bei Oberturnwart Hermann Krampen auf offene Ohren. Krampen, dem mit Walter Frohwein ein Handballexperte im TUS zur Seite stand, gab der Idee seinen Segen und ab 1949 spielte man für den TUS.
Um einen geregelten Sportbetrieb im Jahre 1947 auf die Beine zu stellen galt es damals schon, einer „Energiekrise“ in jeder Beziehung zu trotzen. „Maggeln“ war das Wort der Stunde. Da das Geld keinen Wert hatte – eine Ami - Zigarette zum Beispiel kostete sechs Reichsmark, eine Flasche selbstgebrannter „Schabau“ 120 Reichsmark – war man gezwungen, Landprodukte gegen Stadtprodukte zu tauschen. Gerade junge Sportler, die etwas „zwischen die Rippen brauchten“, waren auf Gönner angewiesen. Drei Metzger aus dem Ort taten sich dabei besonders hervor. Zwei spielten selbst noch aktiv, nämlich Jakob „Köbes“ Dahl und Josef Böser. Der Oberschlachtmeister aus Rheinfeld, Theo Mux, genannt „Döres“, übernahm sogar die Betreuung der beiden Mannschaften. Für die Getränke sorgten die Wirte Alois Hausmann, Kathi Langel und Meisen „Püff“, um nur einige zu nennen. Da man im Winter auch noch jämmerlich fror, stellte die Zuckerfabrik zur Erwärmung der guten Stube die Kohle kostenlos zur Verfügung.
Einen Haken hatte die Sache allerdings. Man musste das schwarze Gold bei Nacht und Nebel in der sogenannten „Kningshött“, zu deutsch Kaninchenhütte, besorgen und sehen, das man nicht erwischt wurde. Weiterhin stellte die Zuckerfabrik auch noch die Stoffsäcke zur Verfügung, die hinterher noch von Oma, Mutter und Tochter zu Strick- und Häkelsachen verarbeitet wurden.
Da wollte dann der große Bruder Bayer nicht nachstehen und spendete uneigennützig Cupramastränge, die auf abenteuerliche Weise den Weg zur Dormagener Bevölkerung fanden und verarbeitet wurden. Das Problem des Transports der Sportler und ihrer Anhänger löste damals „Dubble Franz“ mit seinem 1,5 Tonnen Holzgaskocher auf seine Art und Weise. Für das gesamte Schuh- und Ballmaterial war nur einer zuständig, nämlich „Sattlers Ruut“. In seiner Werkstatt am Kappes-Maria-Jadeberg wurden auch manche Spielersitzung abgehalten.
Die Führung des Vereins übernahm dann Werner Maus, der Otto Plake ablöste, der leider viel zu früh verstarb. Der erste Platzwart und Kassierer des damaligen SV war Anton Pullem. Nicht vergessen darf man die vielen Betreuer und Helfer des Vereins im Jahr 1947, darunter Dr. Kurt Ries, Königsfeld, Pannen, Kesternich, Nowak, Kattwinkel, Peter Baum und Toni Kurth, um nur einige zu nennen.
Nachdem Jakob Behr seine Fußballschuhe an den sogenannten „Goldenen Nagel“ gehangen hatte, stellte er sich dem SV als Trainer der 1. Mannschaft zur Verfügung.
Auf dem sportlichen Sektor gelang den Dormagenern einiges, was zur damaligen Zeit bahnbrechend war. 1947 konnte der Verein eine Mannschaft der Herberger-Kursisten der damaligen Sporthochschule Köln begrüßen. Das Spiel endete 2:3. Mit dabei die beiden Nationalspieler Barufka und Herkenrath.
Um die erste Mannschaft zu verstärken, suchte man damals wie heute dringend gute Fußballer. Und sie kamen. Die Namen sind heute den Dormagenern Fußballanhängern noch bekannt. Toni Abersmann, aus der Schalker Jugend, über Worringen kommend Herbert Preuß, Hans Hekker vom SC West Köln und in dessen Fahrwasser, Hans Bex sowie Jakob Blömacher, der das Kölner Trio vervollständigte. Des weiteren Ata Malzkorn, Uhle, Schmitz und Kinzel. Eine sportliche Blüte erlebte der SV direkt nach der Währungsreform, die vor- und nachher nie wieder im Fußballlager erreicht wurde.
Das Sportereignis des Jahres 1948 war das Spiel gegen den Spitzenreiter aus Neuwerk. Man stelle sich das heute einmal vor. Eintausend Schlachtenbummler brachten die Neuwerker in einem Sonderzug mit, der nicht auf dem Dormagener Bahnhof in Horrem, sondern am alten Bahnübergang an der Nettergasse hielt. Über das Spiel berichtete die Tagespresse so:
Vor einer Rekordkulisse musste der Spitzenreiter eine glatte Niederlage einstecken. Torschützen des 3:1 Siegers Malzkorn, Helm und Kinzel. Jedoch wurde man in dieser Saison trotz des Sieges nur Zweiter.
Als man in der Bundesrepublik von RM auf DM umgestiegen war, wollten man es beim SV wissen. Es gab nur ein Ziel und das war de Aufstieg in die Amateurliga.
In einem „Sportinterview der Woche“ das in der Tageszeitung erschien, äußerte sich der erste Vorsitzende Werner Maus wie folgt: „Wir sind seit 1945 mit einer einzigen Ausnahme der ewige Zweite der Klasse gewesen. Hinderte uns nicht der VFR 06 Neuss am Aufstieg, dann war es die Sportvereinigung Neuss-Weißenberg. Wir wissen, das sich das Glück nicht zwingen lässt, hoffen aber zuversichtlich, dass es uns diesmal nicht ganz im Stich lässt“.
Von Union Solingen holte sich der Verein Roder, Oploh und Adler. Mit diesen Neuzugängen und den Stammspielern Kraus, Baum, Schmitz, Bilk, Kinzel, Uhle, Arbesmann, Hecker, Bex, Malzkorn, Preuß, Helm W., Helm S., Burbach, Strauch und Jojo Kurth verfügte man über eine schlagkräftige Truppe. Mit Trainer Wolf, der aus Leverkusen kam, machte die Mannschaft Riesenfortschritte, die im Spieljahr 1949/50 zur Meisterschaft der Bezirksklasse und damit zum Aufstieg in die höchste Amateurklasse führte.
Das entscheidende Spiel fand in Korschenbroich statt. Zum Spiel und was sich dann in Dormagen abspielte:
Erinnerungen wurden wach: Man dachte an das 1:0 gewonnene Spiel, in dem Hans Hecker das goldene Tor schoss und der Horremer Schiedsrichter Katschmarek krankenhausreif geschlagen wurde, so das er erst ein Jahr später seiner Arbeit nachgehen konnte. Halb Dormagen war auf dem Weg nach Korschenbroich, sieben Busse mit Anhänger hatte der Verein gechartert, die übrigen Schlachtenbummler kamen mit Fahrrad und Moped. Nach der anfänglichen 1:0-Führung für Korschenbroich war es dann zweimal Sturmführer Willi Strauch der den SV schließlich in die Amateurliga West schoss. Von diesem Spiel war selbst der Korschenbroicher Pastor so begeistert, das er es zuließ, das Dormagener Omnibusse mit Blumen aus seinem Garten geschmückt wurden. Der Hausfriseur des SV, Siepens „Rack“, ließ sich etwas besonderes einfallen, als die Dormagener aus Korschenbroich zurückkamen. Am Dormagener Krankenhaus stoppte er den Konvoi mit seinen Dorfmusikanten und zu Fuß ging es bis zum Vereinslokal von Kathi Langel, dem Gasthof „Zum Stern“. Ein unaufhörlicher Blumenhagel begleitete den Siegeszug und als man an der Metzgerei Dahl vorbeikam, regnete es sogar Würste. Erster Gratulant im Vereinslokal war Bürgermeister Dr. Meskat.
Nun begann die sogenannte Wuppertaler Festwoche. Jedes Lokal an der Hauptstraße lud die Mannschaft je an einem Tag zu sich ein. Den Anfang machte das Haus Schnorrenberg und zum Abschluss fand der „große Weinabend“ im Hotel Höttche statt. Bei der Fahrschule Hauser durfte jeder Spieler der ersten Mannschaft kostenlos die Führerscheine aller Klassen machen. Alle nahmen das Angebot an, nur Strauchs Willi und Burbachs „Meister“ trauten sich nicht, vom Zweirad aufs Auto umzusteigen.
Am 2. September 1950 feierte der
SV Dormagen das 30jährige Vereinsbestehen. (Link: Festschrift)
Höhepunkt war gleichzeitig das 1. Meisterschaftsspiel gegen den SC Cronenburg in der Landesliga. Cronenburg, Landesmeister der Amateure im Fußballverband Niederrhein (1949/50, 1950/51 u. 1951/52) lockte mehr als 3000 Zuschauer an den Höhenberg. Von einer Bombenstimmung begleitet siegten die Dormagener überragend durch Tore von Helm, Kurth und wiederum Helm mit 3:2. Die Konkurrenz in der Amateurliga war jedoch so stark, dass es trotz guter Leistungen, die durch mannigfaltige Ausfälle durch Verletzungen behindert wurden, nicht gelang, den Verbleib in der höchsten Amateurklasse zu sichern. Schon zu Ende der Spielzeit 1950/51 musste die 1. Mannschaft wieder den Weg in die Bezirksklasse antreten.

Mit der Saison 1951/52 war das Abenteuer „Amateurliga“ für den SV Dormagen beendet. Ein Beinbruch sollte es für die Verantwortlichen Des Spotvereins nicht sein. Es galt eine neue schlagkräftige Truppe aufzubauen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Es sollte aber mehr als zwei Jahre dauern, bis wieder eine Erstvertretung einen Aufstieg feiern konnte.
Der bezahlte Fußball, offiziell beschlossen, brachte für die kleinen Amateurvereine Probleme, die besonders auf finanziellem Gebiet nicht mehr zu bewältigen waren.
Dr. Robert Schnegg war 1951 als 1. Vorsitzender des SV Dormagen gewählt worden. Ihm schwebte das Beispiel Leverkusen vor. Die ersten Verhandlungen zu einer engeren Bindung an das Bayer-Werk wurden aufgenommen. Was lag näher, als den Namen des Vereins auch äußerlich eng mit der weltbekannten Firma zu verknüpfen. Am 29.10.1952 war es endlich so weit. Durch Eintrag in das Vereinsregister wurde der Name des Vereins mit „SV Bayer Dormagen 1920 e.V.“ festgelegt. Dies war ein Schritt von weittragender Bedeutung.
Mit der Verleihung des Namens fühlte sich die Leitung der Farbenfabriken Bayer verpflichtet, dem neuen Anhängsel Leben zu geben und diesem Leben zur vollen Kraft zu verhelfen.
Das trotz des Bayerkreuzes auf der Brust und der honorigen Unterstützung der Firmenleitung, so übernahm das Werk Pflege und Unterhaltung der gesamten Sportanlage, stellte einen Platzwart ein und schuf weitere Einrichtungen, der Verein eine Familie war, dafür stand Fußballoma Kurth.
Sie war jeden Sonntag auf den Fußballplatz anzutreffen, versäumte kein Spiel und hatte für jeden Spieler in der Halbzeit nicht nur tröstende oder lobende Worte, sondern auch en Bonbon übrig. Das die Oma wirklich Fußballverstand hatte, bewies sich später an dem Tag, als sieden ersten Rang im Fußballlotto errang. Stolz, aber mehr traurig war sie, als ihr Enkel „Jojo“, ein Dormagener Jung, 1951 den SV verließ und einen Profivertrag bei der Union Krefeld für die zweite Liga unterschrieb.
Das Gastspiel dauerte aber nur ein Jahr. Dann wurde „Jojo“ von Preußen Dellbrück verpflichtet und wechselte nach Köln. Nun spielte der erste Dormagener Junge in der höchsten Spielklasse, in der Liga West. Ein Jugendtraum war in Erfüllung gegangen.
Als Dormagens Fußballer 1955 Rückschau hielten, war man mit dem Erreichten nicht ganz zufrieden. Immer noch waren die Erinnerungen an die Amateurliga wach.Viel Freude machte die Reservemannschaft. Sie spielten in der Gruppe 2 der zweiten Kreisklasse, wurden hier Gruppenmeister und stieg in die erste Kreisklasse auf. Die Mannschaft spielte mit Fred Frossart, Franz Kirsch, Otto Neuenhausen, Josef Lierenfeld, Gottfried Leibeling, Hans Blank, Willi Hoffmann, Hubert Heiber und Heinz Leibeling. Hierzu muss gesagt werden, das die Spieler Kirsch, Neuenhausen, Heinz Leibeling und Blank dann Stammspieler in der 1. Mannschaft wurden, die nach wie vor in der Bezirksklasse kickten.Die „Alten Herren“ wollten nun nicht mehr zurückstehen und begannen mit dem regelmäßigen Spielbetrieb im Jahr 1955
In der Saison 1958/59 zeigte die 1. Mannschaft folgendes Bild:

Die Stammspieler der ersten Mannschaft waren Preuß, Arbesmann, Adamczyk, Kurth, Krapp, Pauly, Fuhrmann, (beide kamen 1957 aus Dessau in Ostdeutschland), Tils, Pannen und Schlaak. Dazu kam aus Zons der schnelle Rechtsaußen Josef Zensen sowie aus der eigenen Vereinsjugend die Spieler Spinnrath, Gärtner, Hermes, Neumann, Hoffmann und Peter Wermelskirchen. Torwart Heinz Zaun stammte aus Köln, wo er bei Borussia Kalk und Rapid Köln gespielt hatte. Mit Ihm wechselte sein Freund Hans Elze nach Dormagen, der Bruder des 1968 bei der Box-Europameisterschaft tödlich verletzten Deutschen Berufsboxmeisters Jupp Elze.
Mit dieser Mannschaft hoffte Trainer Bilk ganz oben mitzuspielen. Dabei galt es gegen folgende Gegner anzutreten: Fortuna Düsseldorf Amaateure, SV Lohausen, BV 04 Düsseldorf, SC Kapellen, Viktoria Düsseldorf, Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf, SV Weißenberg, FC Orken, SG Holzheim, CfB Eintracht Düsseldorf, FC Unterrath, Spfr. Delhoven, CFR Düsseldorf und Renania Kemperdick. Leider wurde der gewünschte Aufstieg nicht geschafft. Hinter Meister SV Lohausen und BV 04 Düsseldorf belegte man den 3. Rang.
In den Folgejahren spielten die SVler einen guten Fußball, doch der große Wurf sollte noch lange auf sich warten lassen. Darum möchte der Chronist auf eine lustige Begebenheit und auf sportliche Höhepunkte zurückgreifen.
Im Feiern war wie eh und je die zweite Mannschaft – zwischenzeitlich wieder in die 2. Kreisklasse abgestiegen – nicht zu bremsen, in ihr spielten unter anderem Herrmann Gebhard, Katte, Fischer, Milke, Schöps, Kollenbroich, Franke der Torjäger, Löhr, Müller, Will, Murek, Hermann Schmitz, die Gebrüder Hundgeburth, genannt Tadäk und Badu, und gelegentlich auch noch Trainer Heinz Bilk. Hubert Hundgeburth, über zwei Jahrzehnte Betreuer verschiedener Mannschaften und auch deren „Maskottchen“, geschah in einer Schlammschlacht in Holzheim ein lustiges Missgeschick. Tadäk, der sehr stark kurzsichtig ist, schrie während des Spiels plötzlich nach seinem Bruder Jakob: „Help mer, ich kann nix mieh sinn, ich han de Brill verlore und find se net!“
Im Jahr 1960 beging der SV Bayer Dormagen 1920 e.V. sein 40jähriges Bestehen. Aus dem damaligen Festprogramm ragte eine sportliche Begebenheit heraus. Es war gelungen, die traditionsreiche Mannschaft von Rot-Weiß Essen zu einem Spiel in Dormagen zu verpflichten. Die freundschaftliche Begebenheit war ein sportlicher Höhepunkt. Das Spiel endete vor 2000 Zuschauern mit 7:2 für Essen.
Der Vorstand im Jubiläumsjahr bestand aus: 1. Vorsitzender Dr. Reichle, 2. Vorsitzender Werner Maus, Geschäftsführer Hans Bex, Kassierer Eugen Katwinkel und Peter Baum und Jugendleiter war Hans Baum.
Das Zusammentreffen der Vereine Delhoven und Dormagen gehörte in den 60igern und auch noch weit in den 70iger Jahren zu den sportlichen Höhepunkten im Fußballwettstreit im Kreis. Wenn beide Mannschaften aufeinander trafen setzten sich Scharen in Bewegung, um den Spielen beizuwohnen.

Blieb in all den Jahren der 1. Garnitur der ersehnte Aufstieg verwehrt, so gelang im Jahr 1963 den Reservisten wieder einmal der für sie große Wurf. Die Chronik des Vereins hält für das Jahr 1963 fest:
Dormagens erste Mannschaft beendet mit dem 10. Tabellenplatz im Juli 1963 die Punkteserie 1962/63. Das Prunkstück des SV Bayer Dormagen waren die Reservisten. Am 30 Mai 1963 trat man in Grimmlinghausen im Entscheidungsspiel gegen die Reservisten aus Neuss-Weissenberg an. Dormagen spielte in folgender Aufstellung: Harald Pauly, Walter Bauer, Erhard Minning, Addi Linnartz, Otto Fischer, Gerd Stahnke, Herbert Preuß, Jochen Patzwald, Basilo Podron, Hans-Werner Borbein und Kur Neumann. Von Trainer Hans Bex, er trainierte damals die „Erste“ und die Reservisten, gut eingestellt, siegte man vor 300 Zuschauern durch ein Tor von Kurt Neumann mit 1:0. Leiter dieser Begegnung war Schiedsrichterobermann Jörissen.
Da man in Dormagen das Training aktivieren wollte, begann man mit dem Bau einer Flutlichtanlage auf dem Aschenplatz. Die gesamte Arbeit wurde von den Aktiven in eigener Initiative verrichtet. Der Lohn für die geleistete Arbeit war immer ein Kasten Bier. Für die Anstreicher-Arbeiten waren zuständig „Tadäck“ Hubert Hundgeburth und Albert Jennert. Um die Gesamte Sportanlage zu überwachen, kam man auf die Idee einen Schäferhund zu halten. Platzwart des Vereins war Opa Fischer (der die „Ballen“ immer so hart aufpumpte), er sollte den Hund „Bobo“ aufziehen und dressieren.
Zu Bobo sei gesagt, dass er der einzige Schäferhund Deutschlands war, der vor seinem eigenen Schatten angst hatte und mehrt als einmal in die Hosen gemacht hätte, hätte er welche angehabt.
Im Herbst 1965 trat Emil Steinke zurück, der in Dormagen gute Arbeit als Jugendleiter geleistet hatte. Sein Nachfolger wurde Fritz Eul.
„FC Kölsche-Fritz“ wurde 1924 in Ehrenfeld geboren. Er spielte in der B- und A-Jugend als Kreisauswahlspieler bei Phönix Ehrenfeld und wurde dann 1942 in den Reichsarbeitsdienst einberufen. Als Soldat kickte er bei Renania-Rote-Erde-Aachen und spielte als Gastspieler um die Aachener Stadtmeisterschaft mit. Nach dem Krieg kehrte er im August 1948, fast 25jährig, zurück. Im Januar 1949 fing er dann als Wechselschichtler bei Bayer an. Bedingt durch die Sonntagsarbeit, konnte er nun nicht mehr aktiv tätig werden. Von 1965 bis Ende Februar 1995 war er ununterbrochen „30 Jahre“ Jugendleiter.

Auf dem Bild ist Fritz Eul mit der C-Jugend zu sehen, die 1966 Kreismeister wurde, einer seiner ersten von vielen Erfolgsmannschaften. Unter Fritz Eul wurden manigfache Titel geholt, die hier aufzuzählen sicher alleine zwei Seiten füllen würden. Fritz steht einfach im Zusammenhang mit guter und erfolgreicher Jugendarbeit.
Herbert Missalla, bis vor kurzem Hauptgeschäftsführer, war Trainer dieser Fußballmannschaft. Im gleichen Jahr führte Missalla, gemeinsam mit Heinz Zaun, die A-Jugend ebenfalls zur Kreismeisterschaft.
In den Jahren 1966 bis 1969 spielten beide Seniorenmannschaften eine untergeordnete Rolle in ihren Klassen. Die Erfolge lagen vielmehr im Jugendbereich. Die zweite Mannschaft spielte mittlerweile in der 2. Kreisklasse und die 1. Mannschaft belegte jeweils gute Mittelfeldplätze in der Bezirksklasse.
In dieser Zeit, exakt1968, setzten gerade die Alte Herren einen, wenn auch nur lustigen, Glanzpunkt. Hans Hecker ließ seine Beziehungen spielen und suchte Kontakt mit einer Wiener Altherrenmannschaft, um mit ihr die „Klingen“ zu kreuzen. Edi Frühwirt, früher Trainer der östereichischen Nationalmannschaft, wurde eingeschaltet.
Der gesamte Schriftwechsel lief jetzt über den östereichischen Fußballverband. Eine Tatsache, die den Dormagenern noch einiges Kopfzerbrechen machen sollte. Als man mit einer 29 Personen starken Crew am Wiener Bahnhof ausstieg, traute man seinen Augen und Ohren nicht mehr.
Dort erwartete sie ein Empfang, als gelte es die Nationalmannschaft zu begrüßen. Gleich mehrere Präsidenten, darunter der Vize des ÖFB, überbrachte Willkommensgrüße. Danach war nur das „Capri“, dicht am Prater gelegen, gut genug, um den „hohen Gästen“ aus dem Westen „first class“ zu bieten. Mit Sonnenuntergang dämmerte es auch dem Schwerfälligsten. Auf Riesenplakaten wurde die Begegnung zwischen Östereichs-Altinernatioalen und Kölns Oldboys angekündigt. Ein Fernsehkommentator kündigte ebenfalls das Match der Giganten aus Wien und Colonia an. Die Östereicher würden natürlich zu dieser gewaltigen Kraftprobe die Besten aller Zeiten aufbieten. Als die Schwarzgelben mit dem Bayerkreuz auf der Brust vor 3000 Zuschauern im Wackerstadion zur Mitte liefen, stand, stand ihnen fast genau die gleiche Mannschaft gegenüber, die gegen unsere Weltmeisterschaftself am 30.06.1954 im Baseler Stadion im Halbfinale antrat.
Zum Irrtum kam es, weil Edi Frühwirth seine Freunde aus Köln angekündigt hatte und Hans Hecker die Vorkorrespondenz mit dessen Kölner Stadion.Adresse geführt hatte. Für den ÖFB lag es also nahe, gegen die „Chreme“ Kölns anzutreten. Ein Irrtum, der allen Teilnehmern viel Spaß bereitete.

Die Östereicher spielten einen begeisternden Fußball und führten zur Pause 10:0. Aber mit zunehmender Spielzeit merkten auch sie, wen sie vor sich hatten. Mit 15:0 beendete man das „grausame“ Spiel.





Der TSV Bayer Dormagen trauert um sein Ehrenmitglied und ehemaligen Vorsitzenden Anton Jordan, der nach langem Leiden im Alter von 78 Jahren verstorben ist.
Diplom-Ingenieur Anton Jordan, der von Februar 1975 bis März 1989 das Amt des TSV-Vorsitzenden bekleidete, geht in die Geschichte des TSV Bayer Dormagen als „Bauherr“ ein. So entstanden in der „Ära Jordan“ unter anderem die TSV-Dreifachsporthalle (Halle 1), die Fecht- und Ballsporthalle (Halle 2) sowie der Ausbau des Stadions mit neuem Rasen, Kunststofflaufbahn und Kleinspielfeldern. In seine Amtszeit fielen ebenso die Gründungen der Abteilungen Basketball, Volleyball, und Breitensport sowie der Aufstieg der Handballer in die 1. Bundesliga. Während seiner 14-jährigen Tätigkeit an der Spitze des Vereins schnellte die Mitgliederzahl von 2.600 auf 4.800 hoch und der Breiten- und Leistungssport expandierte gleichermaßen. Anton Jordan gründete die Breitensportgruppe „Aktiv-Senioren“, in der er selbst jahrelang sportlich aktiv war.
Der TSV Bayer Dormagen wird den Menschen Anton Jordan und sein Wirken für den Verein in würdiger und dankbarer Erinnerung behalten.
TSV Ehrenabend

Rundschau 01-2006 downloade pdf
Rundschau 02-2006 downloade pdf
Nach der Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 wurde verständlicherweise auch
bei den jüngsten Kids großes Interesse am Fußball geweckt.
Die Gruppe besteht aus 28 Kids, die zur Zeit in der Halle von Renate Guth betreut werden.
F-1/F-2-Junioren
auch hier gab es großen Zulauf bei den Trainern A. Güden und P. Fassbender,
die an dieser Arbeit viel Freude haben.
E-1/E-2-Junioren
erzielen gute Ergebnisse. Da in der Saison 2007/08 nur Siebener-Mannschaften
gemeldet werden dürfen, wird es notwendig sein, eine dritte Mannschaft
zu melden. So wird neben den jetzigen Trainern S. Kosar u. W. Arendt noch ein Übungsleiter
benötigt. Wer Interesse hat an diesem Hobby, bitte melden.
D-1-Junioen - Leistungsklasse
belegen Platz zwei in ihrer Gruppe unter Trainer R. Först. Im Kreispokalhalbfinale
gegen VdS Nievenheim unterlag man mit 1:5 Toren.
D-2-Junioren
werden vom Trainerteam W. Welter und A. Wincierz betreut. Ein oberer Tabellenplatz
bei den jetzigen gezeigten Leistungen dürfte am Ende der Saison möglich sein.
Philipp Bahr und Pascal Muckel haben bei den D-1-Junioren schon einige Spiele
ausgeholfen und waren auch dort eine Verstärkung.
C-1-Junioren - Niederrheinliga
geben ihr Bestes in der Gruppe. Zur Zeit belegt man Platz neun der ausreichen
würde, um nicht gleich wieder abzusteigen. Leider schied man auch im Kreispokalhalbfinale
gegen den TSV Norf mit 0:1 aus. Trainer H. Dolgan/ Betreuer M. Samuk leisten
hier gute Arbeit mit viel Aufwand.
C-2-Junioren
werden von Trainer E. Amac betreut, der auch noch als aktiver Spieler in der 2.
Seniorenmannschaft/Bezirksliga spielt und die C-Spieler begeistern kann.
B-1-Junioren - Leistungsklasse
auch sie erreichte nicht das Kreispokalendspiel. Für Trainer P. Cöllen und
Betreuer H. Zingsheim sowie Spieler, eine Enttäuschung, denn man verlor ausgerechnet
in der Verlängerung gegen Gustorf/Gindorf mit 3:2. Zur Zeit belegt man Platz 2 in der Tabelle.
B-2-Junioren
belegen zur Zeit Platz 3 und Trainer F. Nertinger und Betreuerin R. Guth hoffen
noch auf einen Sprung nach oben, da die Rückspiele bei den Vereinen noch anstehen,
wo man in der Hinrunde die Punkte verschenkt hat.
A-1-Junioren - Leistungsklasse
besteht zur Zeit aus acht Stammspielern. Hier hat Trainer W. Mertens eine schwierige Aufgabe übernommen. Um aber diesen Jungen das Verbleiben im Verein zu ermöglichen, ist er auf die
Unterstützung von B-Jugendlichen angewiesen, die derzeit in der B1- und B-2 spielen.
Deshalb sind auch von Spiel zu Spiel neue Absprachen notwendig.
Da müssen wir durch.
14.01.2007
8. Fritz Eul - Cup der C-Junioren
Platzierungen: 1.TSV Bayer Dormagen 2 , 2.Bonner SC , 3.TSV Bayer Dormagen , 4.FC Pesch
Turniersieger wurden zum ersten mal die Niederrheinligisten vom TSV Bayer Dormagen, die mit 3 Mannschaften vertreten waren. Trainer H. Dolgan und Co - Trainer M. Samuk machten diesen Erfolg möglich - Sehr zur Freude des ehemaligen Jugendleiters Herrn Fritz Eul, dass dieser Wanderpokal im 8. Anlauf gewonnen wurde. Im Endspiel gegen den Bonner SC gelang Murat Solmaz das 1 - 0. Den Zuschauern wurde guter Jugengfussball geboten.
Jugendleiterin I. Schemmert
Januar 2007
1. Mannschaft:
Die Landesligisten vom TSV Bayer Dormagen wurden Kreishallenmeister 2007.
Februar 2007
Ergebnis der Neuwahlen vom 01.02.2007 Abt.-Fussball:
Abteilungsleiterin Irmgard Schemmert
Stellvertreter Theo Baikowski
Geschäftsführer Hartmut Goetz
Kassenwart Erich Schemmert
November 2007
Der TSV Bayer Dormagen trauert um
Hans-Jürgen Golder
der am 19. November 2007 im Alter von 51 Jahren verstorben ist.
Dezember 2007
Bericht der Fußballjugendabteilung Dezember 2007
A-Junioren Leistungsklasse
Dieses Jahr haben wir im
Gegensatz zum vorigen
Jahr nicht das Problem,
dass wir zu wenig Spieler
haben. Unsere Mannschaft hat
zurzeit einen Stamm von 20
Spielern. Die Mannschaft zählt
zu einer der stärksten im
Kreis.
Die Leistungsdichte in der
Mannschaft ist sehr eng, so
dass die Mannschaftsaufstellung,
wenn alle einsatzfähig
sind, sehr schwer fällt und
man so weit es möglich ist,
versucht zu rotieren. Daher ist
es leider für den einen oder
anderen Spieler auch manchmal
hart auf der Bank zu sitzen
oder auch gar nicht zum
Einsatz zu kommen.
Die Spieler verfügen über eine
sehr gute Kondition, die durch
eine Zusammenarbeit mit unserer
Leichtathletik-Abteilung
zustande kam. Herr Peter
Kassubek erarbeitete ein Konzept
und setzte dieses mit
Hilfe einiger seiner Leichtathletik
Schülerrinnen in der
sechswöchigen Vorbereitungsphase
(Sommerferien) ein.
Auch heute begleitet er das
Training der Mannschaft regelmäßig
einmal in der Woche,
so dass die Leistungsfähigkeit
auf dem Platz bis zum Schluss
stimmt. Dass wir zurzeit nur
auf Platz 6 stehen, hat mit
unserer mangelnden Torausbeute
zu tun. In allen unseren
Spielen waren wir unserem
Gegner optisch und chancenmäßig
überlegen, aber wir
nutzten leider unsere zahlreich
heraus gespielten Torchancen
nicht. Die Mannschaft
des SC Kapellen-Erft
steht auf Platz 1. Daran kann
auch niemand mehr etwas
ändern, aber wir werden alles
daransetzen, um den zweiten
Tabellenplatz zu erreichen.
Selten war in der A-Jugend
Leistungsklasse eine so große
Anzahl von sehr starken
Mannschaften wie in dieser
Saison.
Zu erwähnen ist noch, dass
schon länger drei Spieler und
demnächst vier bei der 1.
Mannschaft mittrainieren dürfen,
wovon einer regelmäßig
zum Spieleinsatz kommt. Hubert Zingsheim
B1-Junioren Leistungsklasse
Die Mannschaft wird von Peter Cöllen und in diesem Jahr neu hinzugekommenen Co-Trainer Gordon Eifler trainiert. Der Kader der B1 umfasst 17 Spieler, leider fallen durch Krankheit und Verletzungen aber immer wieder Spieler aus. Verstärkung können wir also immer gebrauchen. Die B1 Junioren spielen in der Leistungsklasse und stehen dort nach dem 8. Spieltag mit 3 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer auf dem vierten Platz. Im Pokal konnte das Viertelfinale erreicht werden, hier unterlag man leider dem Tabellenführer der Leistungsklasse aus Wevelinghoven. Am 26.01.08 wird von den BJunioren ein Hallenturnier organisiert, ab 12:00 Uhr rollt der Ball, Besucher sind hierzu herzlich eingeladen. Allen, die uns unterstützen und helfen, sage ich im Namen der Mannschaft ein herzliches „Dankeschön.“ Ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. Peter Cöllen
B2-Junioren
Mit einer neu formierten B2 ist der Start in die Saison sehr gut gelaufen, die Jungs um Trainer M. Neubert spielten einen schönen Fußball und siegten u.a 11:1 gegen Elfen und 10:1 gegen Weißenberg. Zurzeit sind sie erster in ihrer Gruppe und wollen es auch bleiben. Aber dass es nicht immer nur Siege geben kann, sieht man an Hand der letzten Partien, 4:4 gegen Uedesheim und 3: 3 gegen Horrem. Trotzdem bin ich super zufrieden, wie die Jungs beim Training mitziehen. Markus Neubert
C1-Junioren Leistungsklasse
Die C1 spielt in der CJunioren Leistungsklasse und steht nach 8 Spieltagen mit 24 Punkten und 51:8-Toren ungeschlagen auf Platz 1. Direkte Verfolger sind der VDS Nievenheim und die SVG Neuss-Weißenberg auf Platz 3. Direkte Vergleiche sind in diesem Monat November. Am 10.11.07 bei der SVG Neuss-Weißenberg und am 17.11.07 das -TOP-Duell - zu Hause gegen den VDS Nievenheim. Hier wird der Herbstmeister ermittelt. Wir erwarten zu diesem Gipfeltreffen ein volles Haus am ,“Höhenberg“ !!! Der Kader umfasst 19 Spieler, der durch tolle Kameradschaft und unbedingten Siegeswillen auf sich aufmerksam macht. Es macht mir, als Trainer, sehr viel Spaß und ich bin stolz, solch eine Mannschaft zu trainieren. Auch das direkte Umfeld (Eltern und Betreuer) ziehen hier voll mit. Unser gemeinsames Ziel ist: Der -Meistertitel- sprich den 1.Platz zu verteidigen. Denn der 1.Platz ermöglicht die Qualifikationsspiele zum Aufstieg in die - Niederrheinliga - Wir arbeiten daran. Willi Mertens
E1-Jugend
Die E1 belegt zurzeit mit 6 Siegen und 2 Niederlagen einen tollen 3 Platz in einer sehr starken Gruppe, sollte dieser Platz bis Ende der Hinrunde gehalten werden wäre dies ein hervorragendes Ergebnis. Des Weiteren ereichte die Mannschaft nach einem hart umkämpften 3:2 nach Verlängerung das Halbfinale des Pokalwettbewerbes und spielt am 27.11.07 in Dormagen um den Einzug ins Finale. Wolfgang Arendt
Die Mannschaft belegte nach der Hinrunde mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 61:25 Toren einen guten 5. Platz. Im Pokal ist die Mannschaft leider trotz einer großartigen Leistung mit 2:0 gegen den BV 1913 Wevelinghoven im Halbfinale als letzte TSV Mannschaft ausgeschieden.
In der Rückrunde spielt unsere Mannschaft in einer sehr starken Gruppe, aber mit dem tollen Teamgeist und einer großartigen Unterstützung der Eltern und Großeltern sollte eine gute Runde zu spielen sein. Stephan Malzburg
E3-Jugend
Nach einer Findungsphase von mehreren Wochen, inklusive des Trainerwechsels, hat sich eine sehr einsatzfreudige, lernwillige Truppe von insgesamt 16 Kindern gebildet, die allwöchentlich dazu lernt. Und dazu gehörten auch die, manchmal doch etwas sehr hohen, Niederlagen. Diese scheinen die Kinder aber nur noch mehr zusammen zu schweißen. Die Mannschaft besteht, bis auf 5 Ausnahmen, aus 1998 er Kinder, die gegen die oftmals durch die Bank weg aus 1997 er Kindern bestehenden Mannschaften schlicht überfordert war. Umso bewundernswerter die Trainingsbeteiligung und der Eifer, mit dem die Kids weiter ihr Glück versuchen. Die zwei Trainer, Dirk Lomertin und Detlev Grützmacher, fiebern förmlich der Rückrunde entgegen, wo es im Rahmen von neuen Gruppeneinteilungen, gegen Mannschaften geht, die mit den E-3 Jugendlichen auf „einer Augenhöhe“ stehen. Mittlerweile stellen sich auch erste Erfolge ein. Eine relativ knappe Niederlage gegen eine, von der Papierform her übermächtige Mannschaft des FC Zons I, war ein erster Hoffnungsschimmer, welcher eine Woche später mit einem 3:0 Sieg gegen den SV Uedesheim I untermauert wurde!!! Diese zwei Spiele, (und auch das ein oder andere Freundschaftsspiel, welches erfolgreicher gestaltet wurden) hat den Jungs und Mädels das nötige Selbstbewusstsein gegeben, weiter an sich und ihre Mannschaft zu glauben. Ein großes Dankeschön auf diesem Wege auch den beiden immer wieder helfenden Vätern, Markus Nowak und Wolfgang Vorgerd (Torwarttrainer), die die beiden Trainer während der ein oder anderen Trainingszeit unterstützen, um den Kindern möglichst viel beibringen zu können, denn nur so ist es möglich in kleineren Gruppen effektiver arbeiten zu können. Auch die zahlreich erscheinenden Eltern scheinen immer mehr zu erkennen, dass Erfolge nicht immer das Wichtigste sind! Detlef Grützmacher
F3-Jugend
Vom Vater zum Trainer! Aus der Not geboren haben Oliver Tepper und Thomas Kukuvicic das Traineramt der F3 Jugend übernommen. Letzte Saison saßen beide Trainer noch als Vater auf der Zuschauerbank und haben ihre Söhne beim Bambinitraining und -spiel beobachtet und angefeuert. Heute stehen sie selber auf dem Platz und trainieren eine etwa 16-köpfige, starke Gruppe. Schnell haben beide Trainer festgestellt , das es mit 75 Minuten Training pro Woche allein nicht getan ist. Die meiste Arbeit liegt im organisatorischen Bereich und erfordert ebenfalls viel Zeit. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten hat sich mittlerweile eine gewisse Kontinuität durchgesetzt. Obwohl die ersten vier Spiele allesamt verloren wurden, sind wir zuversichtlich dass bald der erste Sieg eingefahren werden kann. An erster Stelle steht aber der Spaßfaktor. „Wir wol- Bambinis Erfolgreiche TSV-Bambinis beim Hallenturnier in der Realschulturnhalle. Bei ihrem ersten Turnier holten die Kids um die Trainer Sascha Möller und Mirko Bäcker drei Siege und ein Unentschieden und damit den inoffiziellen Turniersieg. len mit den Kindern in erster Linie durch viel Spiel und Spaß den Ballsport attraktiv gestalten.“ Oliver Tepper
Bambinis

Erfolgreiche TSV-Bambinis
beim Hallenturnier in der
Realschulturnhalle. Bei
ihrem ersten Turnier holten die Kids um die Trainer Sascha
Möller und Mirko Bäcker drei
Siege und ein Unentschieden
und damit den inoffiziellen
Turniersieg.
27.01.08
9. Fritz Eul Cup
Im Sommer 1956 übernahm Fritz Eul als Jugendobmann die
Fußball-Jugendabteilung des damaligen SV Dormagen,
des heutigen TSV Bayer Dormagen.

„FC Kölsche-Fritz“ wurde 1924 in Ehrenfeld geboren. Er spielte in der B- und A-Jugend als Kreisauswahlspieler bei Phönix Ehrenfeld und wurde dann 1942 in den Reichsarbeitsdienst einberufen. Als Soldat kickte er bei Renania-Rote-Erde-Aachen und spielte als Gastspieler um die Aachener Stadtmeisterschaft mit. Nach dem Krieg kehrte er im August 1948, fast 25jährig, zurück. Im Januar 1949 fing er dann als Wechselschichtler bei Bayer an. Bedingt durch die Sonntagsarbeit, konnte er nun nicht mehr aktiv tätig werden. Von 1965 bis Ende Februar 1995 war er ununterbrochen „30 Jahre“ Jugendleiter.
Fritz Eul wurde mit der C-Jugend 1966 Kreismeister, einer seiner ersten von vielen Erfolgsmannschaften. Unter Fritz Eul wurden manigfache Titel geholt, die hier aufzuzählen sicher alleine zwei Seiten füllen würden.
Von 1978 bis 1995 wurde er als Staffelleiter der F- und E-Junioren in den Kreisjugendausschuss Neuss-Grevenbroich berufen (17 Jahre lang).
1995 traf er mit 70 Jahren nach 30jähriger ununterbrochener Tätigkeit als Jugendobmann zurück. Das die Fußball-Jugend des TSV Bayer Dormagen heute einer der größten und erfolgreichsten Abteilungen im Fußballkreis Neuss ist, ist auch sein Verdienst.
Fritz steht einfach im Zusammenhang mit guter und erfolgreicher Jugendarbeit.
Auszeichnungen:
Bronzene, silberne und goldene Ehrennadel – Fußballverband Niederrhein Dito vom westdeutschen Fußballverband Goldene Ehrennadel des DFBJugendleiter Ehrenabzeichen und goldene Verdienstnadel der Stadt Dormagen, Ehrenmitglied des TSV Bayer Dormagen und silberne und goldene Verdienstnadel
Bundesverdienstkreuz am Bande
26.01.08
Hallenturnier der B-Junioren
Endstand :
1.TSV Bayer Dormagen 1
2.KFC Uerdingen
3.Fortuna Köln
4.VFB Homberg
Die B1-Junioren des TSV Bayer Dormagen wurden
Hallenstadtmeister 2008
Vorrunde:
TSV Bayer Dormagen - Tus Hackenbroich 3:1
TSV Bayer Dormagen - SSV Delrath 3:1
TSV Bayer Dormagen - FC Zons 3:0
Endspiel: TSV Bayer Dormagen - RS Horrem 3:0
Am gleichen Wochenende erzielten sie einen
hervorragenden 4. Platz beim Turnier im Saarland !
Ein ereignisreiches Wochenende hat unsere B1-Jugend hinter sich gebracht. Nach dem Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft am Samstag Vormittag folgten wir einer Einladung des FC Hellas Marpingen zu einem hochkarätig besetzten (u.a. Mainz 05, 1.FC Saarbrücken, 1.FC Kaiserslautern, Borussia Neunkirchen, TSG Hoffenheim) Hallenturnier ins Saarland.
Nachdem wir die 265 km gut hinter uns gebracht hatten, wurden wir abends von unseren Gastgeberfamilien herzlich empfangen, die bereits für reichlich Speis und Trank gesorgt hatten.
Am nächsten Tag begann das Turnier um 10.00 Uhr – wurde im Vorfeld, angesichts der scheinbar übermächtigen Gegner, nur über die Höhe der Niederlagen diskutiert, so wurden alle Zweifler schnell eines Besseren belehrt. In unserem ersten Vorrundenspiel schlugen wir den Gastgeber FC Hellas Marpingen mit 2:1 und ließen diesem Erfolg ein grandioses 5:3 gegen den FSV Mainz 05 folgen.
Im Gefühl des sicheren Weiterkommens war die Luft im letzten Spiel raus und wir verloren gegen den 1.FC Saarbrücken 1:4. Es ergab sich dann in unserer Gruppe die kuriose Situation, dass 3 Mannschaften 6 Punkte hatten und wir ins 7 m Schießen mussten. Hier setzten wir uns sensationell gegen Saarbrücken und Marpingen durch und standen somit im Halbfinale. Dort trafen wir auf den späteren Turniersieger TSG Hoffenheim, dem wir mit 1:3 unterlagen.
Im Spiel um den dritten Platz hatten wir dann wieder den 1.FC Saarbrücken als Gegner.
In einem dramatischen Spiel lief alles wieder auf ein 7 m Schießen hinaus, als Sekunden vor Schluss unglücklicherweise das 2:1 für Saarbrücken fiel.
Dennoch hatten die Jungs den TSV durch eine fantastische Vorstellung hervorragend vertreten, was sich durch den tosenden Applaus der ca. 400 Zuschauer bei der Siegerehrung bestätigte.
Müde, aber stolz traten wir dann die Heimfahrt nach Dormagen an, wo wir um 21.30 Uhr wieder eintrafen.
Gordon Eifler
August 2008
Der TSV Bayer Dormagen trauert um
Peter Warnstädt
der am 04. August 2008 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.
Abschlussbericht Saison 2008/2009
Nach einer sehr schwierigen Saison 2008/2009 legte Trainer Varol Besikoglu leider sein Amt in der Rückrunde nieder. Mit Georg Pelka und Falko Gocht, übernahmen Co.-Trainer und Torwarttrainer das Ruder der 1. Mannschaft.
Es war ein schwieriger Kraftakt, die Truppe in der Landesliga zu halten. Aber mit großem Einsatz aller Beteiligten wurde der Klassenerhalt noch mit überzeugenden Ergebnissen geschafft. Dafür möchte ich allen meinen Dank aussprechen.
Eine ähnliche Situation war in der 2. Mannschaft vorzufinden. Zur Rückrunde verkündete der Trainer Rainer Vogt seine Wechselabsichten zum Ende der Saison. Hierzu kann man dem BV Wevelinghoven nur gratulieren, denn mit Rainer Vogt verlies ein guter Trainer den TSV, der mit einem kleinen Kader und viel Pech in der Hinrunde, einen schweren Gang in die Rückrunde machte. Aber auch hier zogen alle Beteiligten an einem Strang und der stellvertretende Vorsitzende Theo Baikowski stellte sich sogar als Betreuer der 2. Mannschaft zur Verfügung.
Zu guter Letzt waren somit beide Mannschaften gerettet und verblieben in ihren Klassen. Leider war damit noch nicht das Ende der Probleme erreicht.
Durch den Wechsel der Trainer und einem großen Teil der Spieler, galt es auch beide Mannschaften fast komplett neu zusammenzustellen. Dies war nicht so leicht, da die Presseberichte vom Ausverkauf am Höhenberg sprachen und erforderte somit eine besondere Anstrengung vom neu zusammengestellten Vorstand (Dietmar Skrzypczyk, Irmgard Schemmert, Peter Fassbender, Hartmut Götz) und seinen Helfern (Werner Grunzel, Dr. Heinz Lehmann, Theo Baikowski).
Ein neues Konzept musste her, so dass 1. + 2. Mannschaft sowie A-Junioren eine feste Gemeinschaft bilden. Junge Nachwuchsspieler sollen die Möglichkeit haben, sich zu entwickeln und Spielpraxis im Seniorenbereich zu erlangen. Damit können junge Spieler bestens ausgebildet werden, 1. + 2. Mannschaft stabilisieren und sich für höhere Klassen empfehlen.
Für unsere Seniorenmannschaften haben wir sehr gute Trainer verpflichten können, die unsere Philosophie und Vorstellungen teilen und umsetzen werden.
Mit Michael Wagner, Cheftrainer 1. Mannschaft, Co-/Torwarttrainer, Markus Neubert und mit Franco Milano, Cheftrainer 2. Mannschaft, Co-Trainer Bernd Grunzel, hat der Vorstand Trainer verpflichtet, die miteinander die Aufgaben bewerkstelligen wollen. Bis dato sind wir mehr als zufrieden und auf einem guten Weg.
Abgänge 1. Mannschaft:
Andreas Schmidtke
Salvatore Franciamore
Marko Niestoj
Sascha Querbach
Timo Brandes
Stephan Volk
Markus Müller
Roland Kroll
Kai Pelzer
Sascha Pelka
Jens Skrzypczyk
George Amartey
Osei Opuko
Kevin Scholz
Samir Saysay
Dean Puseljic
Matthew Williams
Abgänge 2. Mannschaft:
Marcus Fugmann
Marek Noga
Norbert Fusaro
Stefano Fusaro
Florian Hilgers
Eugen Kohl
Christian Thielen
Farid Ahmad
Thomas Kiermaschek
Guiseppe Castorino
Zugänge 1. + 2. Mannschaft:
Marouen Arfaoni Marcel Baum
Andreas Böckkamp Patrick Breidohr
Michael Cölln Alessio Conca
Andre Costaca Dragan Covic
Tim Drzymalla Andreas Ebert
Nicolas Eifler Jamen Fakhfakh
Marius Fleschmann Christopher Freimann
Jonas Frike Rene Hanusa
Arne Helm Volker Helm
Marc Hünseler Sebastian Hochrainer
Patrick Höfs Ulas Islek
Fazli Kabayel Schams Scharifi
Christian Kloss Jens Lehmann
Alexander Milanovic Kevin Müller
Patrick Pelikan Marcel Reuter
Nicolai Schöps Senol Eren
Selcuk Eren David Sfazetta
Sven Sistig Lars Stapf
Dirk Wallraffen Philip Werle
Yalcin Ciftci Yavuz Ballicalioglu
Denis Zagorika Felix Falkenberg
Wir wünschen allen viel Erfolg.
Dietmar Skrzypczyk
Oktober 2009
Fritz Eul wurde am 1.Oktober 09 85 Jahre alt

Er leitete 30 Jahre die Fußballjugendabteilung des TSV Bayer Dormagen und
ist auch Ehrenmitglied des Vereins.
Ehrungen und Auszeichnungen hat er in dieser Zeit viele erhalten.
Ist FC Fan durch und durch, aber auch kritisch wenn es um den 1.FC Köln und
den TSV Bayer Dormagen geht.
Er könnte noch heute den Jugendleiterposten ausüben, aber sein Familienleben
steht jetzt an erster Stelle.
Zu seinem 85. Geburtstag gratulieren alle Kleinen und Großen Fußballer des
TSV Bayer Dormagen e. V. recht herzlich und wünschen für die weitere Zukunft
alles Gute, vor allem Gesundheit.
TSV Bayer Dormagen e.V.
Im Namen des Vorstandes
Irmgard Schemmert
Februar 2010

April 2010
August 2010